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Steinmauern

Steinmauern wurde 1239 erstmals urkundlich erwähnt .
Steinmauern ist ein Dorf das an der Mündung der Murg zum Rhein liegt , ca.5km von Rastatt entfernt .
Die 1240ha Gemarkungsfläche liegen im Überschwemmungsgebiet des Rheins und der Murg . Erst mit der Rheinkorrektur (1817-1876) und dem Bau der Hochwasserdämme wurden die Wassermassen in sichere Bahnen gelenkt. Über Jahrhunderte hinweg verdankte der Ort seinen Wohlstand der Flößerei. Steinmauern hatte bei der Murg-Rheinflößerei gewisse Vorrechte. Hier war ein großer Umschlagplatz und Hauptmarkt. Die Geschichte der Flößerei ist in einem speziellen Flößereimuseum dokumentiert.
In dem alten fränkischen Straßendorf, das sich entlang der Altmurg hinstreckte, dominierte neben und nach Aufgabe der Flößerei Ackerbau und Viehzucht. Sie bildeten bis in jüngste Zeit die Lebensgrundlage. wenn auch heute die Landwirtschaft überwiegend im Nebenerwerb betrieben wird. Vor allem der noch intakte Streuobstgürtel gibt der Landschaft einen unverwechselbaren Charakter. Heute ist Steinmauern eine attraktive Wohngemeinde mit ca. 2.900 Einwohnern. Ihre Selbstständigkeit konnte die Gemeinde bei der Gebietsreform Anfang der siebziger Jahre bewahren.
In den ortsansässigen mittelständischen Gewerbe- und Handwerksbetrieben finden annähernd 400 Menschen Arbeit. Das Angebot an Sport- und Freizeiteinrichtungen ist vielfältig  Charakteristisch für die Ortsilhouette ist der achteckige Glockenturm der Pfarrkirche `Kreuzerhöhung´. Die ´neue´ Kirche wurde 1837/38 nach Plänen des Großherzoglichen Bezirksbaumeisters Johann Ludwig Weinbrenner errichtet. Ein geschichtlicher Rückblick von Steinmauern wäre unvollständig, ohne den Namen Karl Julius Späth zu erwähnen. " Der einzige, wahrhaftige und echte Geniemensch von Gottes Gnaden, den ich im Leben kennengelernt habe", so beschrieb der bekannte badische Volksschriftsteller Heinrich Hansjakob den Uhrmacher Karl Julius Späth.

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